Pflegeantrag bei der AOK Rheinland/Hamburg

Teil einer der ältesten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland ist die AOK Rheinland/Hamburg. Sie ist mit mehr als drei Millionen Versicherten die größte Krankenversicherung in Nordrhein-Westfalen und die zweitgrößte Krankenversicherung in Hamburg. Sind Sie oder ein pflegebedürftiger Angehöriger bei der AOK Rheinland/Hamburg krankenversichert, gilt automatisch auch die Pflegeversicherung über die Pflegekasse. Dort können Sie einen Pflegeantrag stellen, um Pflegegeld, Pflegeleistungen oder Zuschüsse bei einem Pflegegrad zu erhalten. Hilfe bei der Pflege können Sie von einem ambulanten Pflegedienst, aber auch in einer voll- oder teilstationären Pflegeeinrichtung in Anspruch nehmen. In 114 Geschäftsstellen kümmern die Angestellten um Ihre Angelegenheiten. 

Die AOK Rheinland/Hamburg, die am 1. Juli aus der AOK Rheinland und AOK Hamburg fusionierte, gehört zu den zehn großen gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland. Die AOK Rheinland wurde im Frühjahr 1994 gegründet und setzt sich aus folgenden Ortskrankenkassen zusammen: AOK Aachen, AOK für den Rheinisch-Bergischen Kreis, AOK Bonn, AOK Düren-Jülich, AOK Düsseldorf, AOK Krankenkasse für Duisburg, AOK Essen, AOK Krankenkasse für den Kreis Euskirchen, AOK Oberberg, AOK Heinsberg, AOK Erftkreis, AOK für den Kreis Kleve, AOK Köln, AOK für Krefeld, AOK Leverkusen, AOK für den Kreis Mettmann, AOK Mülheim a. d. Ruhr, AOK Neuss, AOK Oberhausen, AOK Remscheid, AOK Krankenkasse für den Kreis Wesel, AOK für den Rhein-Sieg-Kreis, AOK Solingen, AOK für den Kreis Aachen, AOK Wuppertal, AOK Niederrhein (für Mönchengladbach und den Kreis Viersen.

So stellen Sie einen Pflegeantrag bei der AOK Rheinland/Hamburg

Um Pflegegeld oder andere Leistungen von der Pflegekasse der AOK Rheinland/Hamburg zu erhalten, ist der Pflegeantrag die Grundvoraussetzung. Ein Formular für einen Pflegeantrag können Sie online herunterladen, ausdrucken und mit den Daten Ihres pflegebedürftigen Angehörigen oder Ihren eigenen Daten ausfüllen. Sie schicken den unterschriebenen Antrag an die Pflegekasse der AOK Rheinland/Hamburg. Ist der Antrag eingegangen, wird Ihnen ein Besuchstermin durch einen Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MdK) vorgeschlagen. Bei diesem Besuch stellt der Gutachter Fragen anhand eines Fragenkatalogs, um die Voraussetzungen für einen Pflegegrad und für die Gewährung von Pflegegeld zu prüfen. Er spricht eine Empfehlung über einen Pflegegrad aus, die eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die Pflegekasse ist. Wenn der Pflegebedürftige dann den Kriterien des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen entspricht, erhält er einen der fünf AOK Hamburg / Rheinland Pflegegrade: AOK Pflegegrad 1, AOK Pflegegrad 2, AOK Pflegegrad 3, AOK Pflegegrad 4 oder AOK Pflegegrad 5.

 

Hinweis: Wir sind ein unabhängiges Ratgeberportal für Ratsuchende und nicht die AOK Rheinland-Hamburg.

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Die unabhängige Pflegeberatung kann helfen  Pflegeberatung

Möchten Sie einen Pflegeantrag stellen und benötigen Sie Hilfe, kann Ihnen die unabhängige Pflebeberatung helfen. So vermeiden Sie Fallstricke beim Ausfüllen des Antrags, die häufig dazu führen, dass der Antrag abgelehnt wird oder dass ein zu niedriger Pflegegrad gewährt wird. Die unabhängige Pflegeberatung hält auch wertvolle Tipps für das Gespräch mit dem Gutachter bereit.

Wird der Pflegeantrag von der Pflegekasse der AOK Rheinland/Hamburg abgelehnt, ist Ihnen die Pflegeberatung beim Widerspruch behilflich.

So legen Sie Widerspruch bei der AOK Rheinland / Hamburg ein

Wird Ihr Antrag auf Pflegegeld abgelehnt, müssen Sie die vorgegebene Frist einhalten, um Ihren Widerspruch bei der Pflegekasse der AOK Rheinland/Hamburg einzulegen. Um den Widerspruch zu prüfen, ist ein Besuch eines weiteren Gutachters des MdK erforderlich. Ein unabhängiger Pflegeberater kann Sie auf das Gespräch vorbereiten, damit schließlich Pflegegeld gewährt werden kann.



Erfolgreich Pflegegrad beantragen 

 

In unserem kompakten Ratgeber zeigen wir Schritt für Schritt auf, wie Sie auch ohne professionelle Unterstützung erfolgreich den Pflegegrad beantragen. Darüber hinaus machen wir Sie auf Ihre Leistungsansprüche aufmerksam, die für Ratsuchende am Anfang sonst schwer zu überblicken sind. Das Gute: Alle Kosten, die für die Inanspruchnahme der Leistungen entstehen, werden von der Pflegekasse getragen. Mitunter handelt es sich um einige hundert Euro im Monat, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.