Pflegetagebuch

Pflegenden wird empfohlen, ein Pflegetagebuch zu führen. Die Aufzeichnungen können Sie bei der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) für die Einstufung in die verschiedenen Pflegegrade vorlegen. Idealerweise dokumentieren Sie über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen alle von Ihnen erbrachten Pflegeleistungen. Welche Leistungen wie angesetzt - d.h. mit wie vielen Minuten - werden können, erfahren Sie Pflegetagebuch. Nicht selten kommt es vor, dass Pflegende ihren zeitlichen Aufwand, den Sie für die Pflege aufbringen, unterschätzen. 

Durch die Aufzeichnungen im Pflegetagebuch können Sie sich schnell einen detaillierten Überblick für die hauswirtschaftlichen und pflegerischen Unterstützungsleistungen für Ihren Angehörigen verschaffen. Es kommt nicht selten vor, dass selbstverständliche Hilfestellungen des Alltags - bereitstellen von Zwischenmahlzeiten, nachgießen von Getränken, das Händewaschen vor und nach dem Essen etc. - schnell übersehen werden.

So führen Sie ein Pflegetagebuch

Im Pflegetagebuch können Sie Schritt für Schritt Ihre geleistete Unterstützung für die sechs Bereiche angeben, die zur Überprüfung der Pflegebedürftigkeit herangezogen werden: 1. Mobilität, 2. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten, 3. Verhaltensweise und psychische Problemlagen, 4. Selbstversorgung, 5. Unterstützung beim Umgang mit krankheits- und therapiebedingten Anforderungen und 6. Gestaltung des Alltagslebens und soziale Kontakte.

Kostenloses Pflegetagebuch

1. Hinterlassen Sie Ihre Mailadresse. Wir schicken Ihnen das kostenlose Pflegetagebuch per Mail zu.


2. Lesen Sie das Pflegetagebuch und drucken Sie die relevanten Seiten aus.


3. Füllen Sie die nächsten 10 bis 14 Tage detailliert das Pflegetagebuch aus.


4. Legen Sie das ausgefüllte Pflegetagebuch beim MDK-Termin dem Gutachter vor.

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.



eBook: Schnelle Hilfe im Pflegefall

In unserem kompakten Ratgeber zeigen wir Schritt für Schritt auf, wie Sie auch ohne professionelle Unterstützung erfolgreich den Pflegegrad beantragen. Darüber hinaus machen wir Sie auf Ihre Leistungsansprüche aufmerksam, die für Ratsuchende am Anfang sonst schwer zu überblicken sind. Das Gute: Alle Kosten, die für die Inanspruchnahme der Leistungen entstehen, werden von der Pflegekasse getragen. Mitunter handelt es sich um einige hundert Euro im Monat, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.