Pflegestufen

Zum 1. Januar 1995 wurden die Pflegestufen durch die Einführung der Pflegeversicherung ins Leben gerufen. Jeder Krankenkasse und Krankenversicherung gehört paritätisch eine jeweilige Pflegekasse bzw. -versicherung an. Dadurch sind alle, die gesetzlich krankenversichert sind, auch automatisch in der sozialen Pflegeversicherung versichert. Ein Beispiel: Sind Sie bei der AOK krankenversichert, so sind Sie auch bei der AOK pflegeversichert. 

 

Insgesamt gab es fünf Pflegestufen, für die aufsteigend höhere Voraussetzungen erfüllt werden mussten. Bis zum Wechsel von den Pflegestufen auf den Pflegegrad wurden die Details im § 15 SGB XI geregelt. 

 

Welche Pflegestufe zusteht  hängt von dem Umfang des notwendigen Hilfebedarfs in den Bereichen Körperpflege, Ernährung, Mobilität und Hauswirtschaft ab. Dieser wird in Minuten gemessen und  orientiert sich daran, wie lange beispielsweise ein Familienangehöriger (oder eine andere nicht als Pflegekraft ausgebildete Person) braucht, um dem Betroffenen zu helfen. Der Zeitaufwand berechnet sich wöchentlich im Tagesdurchschnitt. Der gesamte Hilfebedarf in einer Woche wird also zusammengefasst und auf den durchschnittlichen Wert pro Tag heruntergerechnet. Dabei muss der Betroffene wie folgt der Hilfe bedürfen:

 

Voraussetzungen für Pflegestufe 1: erhebliche Pflegebedürftigkeit

  • mindestens einmal täglich Hilfe bei Verrichtungen aus dem Bereich “Körperpflege, Ernährung, Mobilität”
  • mehrfach in der Woche Hilfe bei der Hauswirtschaft
  • durchschnittlich am Tag mindestens 45 Minuten im Bereich der Grundpflege und 45 Minuten im Bereich der Hauswirtschaft, 

Voraussetzungen für Pflegestufe 2: Schwerpflegebedürftigkeit

  • mindestens dreimal täglich Hilfe bei Verrichtungen aus dem Bereich “Körperpflege, Ernährung, Mobilität”
  • mehrfach in der Woche Hilfe bei der Hauswirtschaft
  • durchschnittlich am Tag mindestens zwei Stunden im Bereich der Grundpflege und eine Stunde im Bereich der Hauswirtschaft, 

Voraussetzungen für Pflegestufe 3: Schwerstpflegebedürftigkeit

  • rund um die Uhr, also auch nachts, Hilfe bei Verrichtungen aus dem Bereich “Körperpflege, Ernährung, Mobilität”
  • mehrfach in der Woche Hilfe bei der Hauswirtschaft
  • durchschnittlich am Tag mindestens vier Stunden im Bereich der Grundpflege und eine Stunde im Bereich der Hauswirtschaft

 sogenannter Härtefall

  • rund um die Uhr, also auch nachts, Hilfe bei Verrichtungen aus dem Bereich “Körperpflege, Ernährung, Mobilität”
  • durchschnittlich am Tag mindestens sechs Stunden im Bereich der Grundpflege, davon mindestens drei Mal in der Nacht
  • oder wenn die Grundpflege (auch nachts) nur von mehreren Pflegepersonen zeitgleich erbracht werden kann. 

Übrigens: manchmal spricht man auch von „Pflegestufe 0″. Dies bedeutet, dass der Betroffene zwar keine Pflegestufe im Sinne der Pflegestufen I bis III hat,  jedoch nur über eingeschränkte Alltagskompetenz verfügt und damit ein erhöhter Betreuungsbedarf vorliegt.


Pflegeversicherung Leistungen

Im Antrag auf die Pflegestufe müssen Sie bereits eine erste Wahl hinsichtlich der verschiedenen Leistungen treffen: Pflegegeld, Pflegesachleistung, Kombinationsleistungen, Tages- oder Nachtpflege, vollstationäre Pflege, Pflege in vollstationärer Einrichtung der Hilfe für behinderte Menschen, zusätzliche Betreuungsleistungen (Grundbetrag bzw. erhöhter Betrag). Nachfolgend stellen wir die verschiedenen Versorgungsformen kurz vor. Selbstverständlich war ein späterer Wechsel der Leistungen noch möglich.



Pflegebedürftigkeit bei Pflegestufen

Die Feststellung einer Pflegebedürftigkeit ist die Voraussetzung für die Einstufung in eine Pflegestufe und damit auch für den Erhalt von Leistungen der Pflegeversicherung. Vereinfacht gesagt, ist derjenige pflegebedürftig, der wegen Krankheit oder Behinderung bei den alltäglichen Aufgaben des Lebens über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten Hilfe benötigt. Es wird hierbei zwischen den Bereichen Grundpflege – d.h. Körperpflege, Mobilität innerhalb der Wohnung und Nahrungsaufnahme – und der hauswirtschaftlichen Versorgung unterschieden. Je höher der Hilfebedarf ist, speziell im Bereich der Grundpflege, desto höher ist im Allgemeinen die Pflegestufe. Es gibt drei Pflegestufen: 1, 2 und 3.

Die sogenannte „Pflegestufe 0“ richtet sich ausschließlich nach dem Betreuungs- und nicht nach dem Hilfebedarf. Dass heißt, es muss eine eingeschränkte Alltagskompetenz beim Pflegebedürftigen vorliegen. Dies ist beispielsweise häufig bei Personen mit Demenz, psychischer Krankheit oder geistiger Behinderung der Fall.

„Pflegestufe 0“ kann sowohl mit als auch ohne einer anderen Pflegestufe auftreten und anerkannt werden. Mit einer anerkannten eingeschränkten Alltagskompetenz erhält der Pflegebedürftige neben dem Betreuungsgeld außerdem Anspruch auf Pflegeberatung, Pflegegeld oder Pflegesachleistungen, Kombinationsleistungen, Verhinderungspflege und Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen.

Durchschnittlicher Hilfebedarf pro Tag Zeitaufwand insgesamt bei der Grundpflege und davon bei der Grundpflege
Pflegestufe 0  < 90 Minuten  < 45 Minunten
Pflegestufe 1 - erheblich Pflegebedürftige  90 Minuten mindestens 45 Minuten
Pflegestufe 2 - Schwerpflegebedürftige  180 Minuten mindestens 120 Minuten
Pflegestufe 3 - Schwerstpflegedürftige  300 Minuten mindestens 240 Minuten
Härtefall (auf Pflegstufe 3+ genannt) Insgesamt mindestens 6 Stunden - rund um die Uhr, also auch nachts mindestens drei Mal oder es müssen mehrere Pflegekräfte nötig sein.

Jeder Hilfebedarf muss unter pflegerischen und medizinischen Aspekten begründet sein. Es zählen nur die Minuten, die eine nicht professionelle Pflegeperson benötigt, um die Hilfestellungen auszuführen. Anleitung und Beaufsichtigung werden genauso anerkannt wie die teilweise oder vollständige Übernahme, dauern aber häufig länger. Sie sind also vorzuziehen. Gleiches gilt für die sogenannte „aktivierende Pflege“. Daher sollten Angehörige darauf achten, dass im Sinne der aktivierenden Pflege vorhandene körperliche und geistige Fähigkeiten des Betroffenen soweit wie möglich genutzt werden. Konkret bedeutet das, dass jede vom Pflegebedürftigen noch zu leistende Verrichtung auch möglichst von ihm verrichtet wird, um seine Selbstständigkeit und Unabhängigkeit zu fördern. Diese Minuten können für eine Pflegestufe wichtig sein.

Unterteilen Sie längere Tätigkeiten in Unterschritte, indem Sie diese einzeln aufrechnen. So erhalten Sie einen besseren Überblick über alle Tätigkeiten. Wichtig: Ist ein Pflegetagebuch vorhanden, muss es vom Gutachter berücksichtigt werden! Dies gilt für das Gutachten und den Widerspruch.


Anerkennung von Hilfeleistungen

Es werden jedoch nicht alle Hilfeleistungen anerkannt, sondern nur bestimmte Tätigkeiten. Man spricht bei diesen von sogenannten Verrichtungen. Hierbei ist zu beachten, dass für die einzelnen Verrichtungen Zeitangaben über einer vorgegebenen Maximaldauer nicht angerechnet werden. Besonders wichtig ist dieses Wissen beim Führen des Pflegetagebuchs. Das Dokumentieren der Verrichtungen und deren Zeitdauer im Pflegetagebuch sind bei einer bevorstehenden Pflegebegutachtung dringend zu empfehlen. Folgend stellen wir die einzelnen Verrichtungen vor, jeweils mit der maximal anrechenbaren Minutenangabe. Die Richtwerte beziehen sich auf eine vollständige Übernahme. Die nachfolgende Übersicht zeigt die jeweiligen Hilfestellungen, die bei der Bemessung des Hilfebedarfs anerkannt werden. Zusätzlich gibt sie darüber Auskunft,  wie lange diese dauern dürfen, wenn sie vollständig von der Pflegeperson übernommen werden.

Nicht täglich anfallende Verrichtungen werden jeweils auf den durchschnittlichen Aufwand an einem Wochentag umgerechnet. Nutzen Sie diese Angaben, um das Pflegetagebuch auszufüllen. Damit haben Sie Sicherheit bei der Begutachtung. Sie finden dort ebenfalls die sogenannten „Pflege erschwerenden Faktoren“. Diese können dazu führen, dass die Pflege aufwendiger ist als normal und die Verrichtungen deswegen unter Umständen länger dauern. Kreuzen Sie einfach an, was bei dem Pflegebedürftigen zutrifft. Außerdem finden Sie ebenfalls einen Test zur eingeschränkten Alltagskompetenz (sog. „Pflegestufe 0“ oder Betreuungsgeld). Der Fokus der Begutachtung wird auf der Grundpflege liegen, da dies den Hauptaufwand einer Pflegebedürftigkeit ausmacht. Tätigkeiten der Hauswirtschaft sind unter anderem Einkaufen, Kochen, Spülen des Geschirrs, Waschen der Wäsche und Putzen der Wohnung. Rein hauswirtschaftliche Hilfe rechtfertigt keine Pflegestufe.


Pflegegeld bei Pflegestufen

Wenn der Pflegebedürftige ausschließlich von Privatpersonen - beispielsweise von Angehörigen - gepflegt und versorgt wird, erhält er einen von der Pflegestufe abhängenden Geldbetrag, das sogenannte Pflegegeld. Je nach Pflegestufe werden unterschiedlich hohe Leistungen ausgezahlt. Das Geld bekommt der Pflegebedürftige überwiesen. Er kann es jedoch als Anerkennung für die Pflegeleistung an den pflegenden Angehörigen weitergeben. 

Pflegestufe Ohne eingeschränkte Alltagskompetenz Mit eingeschränkter Alltagskompetenz
Pflegestufe 0 0 Euro  123 Euro
Pflegestufe 1 - erheblich Pflegebedürftige 244 Euro 316 Euro
Pflegestufe 2 - Schwerpflegebedürftige 458 Euro 545 Euro
Pflegestufe 3 - Schwerstpflegedürftige 728 Euro 728 Euro

Pflegesachleistungen bei Pflegestufe

Lebt der Pflegebedürftige zuhause und wird ausschließlich von einem professionellen Pflegeanbieter versorgt, erhält er Pflegesachleistungen. In diesem Fall rechnet der Pflegeanbieter direkt mit der Pflegekasse ab. Je nach Pflegestufe unterscheidet sich die Höhe der Pflegesachleistung.

Pflegestufe Ohne eingeschränkte Alltagskompetenz Mit eingeschränkter Alltagskompetenz
Pflegestufe 0  0 Euro  231 Euro
Pflegestufe 1 - erheblich Pflegebedürftige 468 Euro 689 Euro
Pflegestufe 2 - Schwerpflegebedürftige 1.144 Euro 1.298 Euro
Pflegestufe 3 - Schwerstpflegedürftige 1.612 Euro 1.612 Euro
Härtefall 1.995 Euro 1.995 Euro

Kombinationsleistungen mit Pflegestufe

Will der Pflegebedürftige von einer Privatperson und einem Pflegedienst versorgt werden, spricht man von Kombinationsleistungen. Diese Leistung ist eine Verknüpfung aus Pflegegeld und Pflegesachleistungen. Hierbei werden die Leistungen anteilig erstattet. 

Wird beispielsweise eine Pflegesachleistung in Höhe von 60 Prozent in Anspruch genommen, so stehen  anteilig noch 40 Prozent des Pflegegeldes zur Verfügung. An die Aufteilung der Leistung sind Sie für sechs Monate gebunden. Eine Beispielrechnung für Pflegestufe 1 (244 Euro Pflegegeld oder 468 Euro Pflegesachleistung) könnte wie folgt sein:

Pflegesachleistung Pflegegeld Leistungen
60 Prozent von 468 Euro = 280,80 Euro

40 Prozent verbleiben und werden ausgezahlt:

40 Prozent von 244 Euro = 97,60 Euro

Pflegesachleistung: 280,80 Euro

Pflegegeld: 97,60 Euro

Summe: 378,40 Euro


Stationäre Versorgung bei Pflegestufe

Bei stationärer Pflege zahlt die Pflegekasse pauschale Beträge für die Versorgung (den Pflegeaufwand, die medizinische Behandlungspflege und die soziale Betreuung in der Einrichtung) in einem Pflegeheim.

Weitere Kosten, die über diese Sachleistungen der Pflegeversicherung hinausgehen, müssen privat oder - falls das nicht möglich ist - von der Sozialhilfe übernommen werden. Die durchschnittliche Heimunterbringung kostet jedoch mindestens 3.000 Euro pro Monat.

Pflegestufe Pflegesachleistung je Pflegestufe
Pflegestufe 1 - erheblich Pflegebedürftige 1.064 Euro
Pflegestufe 2 - Schwerpflegebedürftige 1.330 Euro
Pflegestufe 3 - Schwerstpflegedürftige 1.612 Euro
Härtefall 1.995 Euro

Teilstationäre Pflege bei Pflegestufe

Mit teilstationärer Versorgung meint man spezielle Tages- oder Nachtpflegeformen. Diese sind besonders zur Entlastung der Angehörigen gedacht und versorgen den Pflegebedürftigen tagsüber oder während der Nacht. In der Regel werden Fahrdienste für den Pflegebedürftigen von der Wohnung zur Einrichtung und zurück ebenfalls angeboten. Die Höhe der Sachleistung beträgt hierbei:

Pflegestufe Ohne eingeschränkte Alltagskompetenz Mit eingeschränkter Alltagskompetenz
Pflegestufe 0 0 Euro  231 Euro
Pflegestufe 1 - erheblich Pflegebedürftige 468 Euro 689 Euro
Pflegestufe 2 - Schwerpflegebedürftige 1.144 Euro 1.298 Euro
Pflegestufe 3 - Schwerstpflegedürftige 1.612 Euro 1.612 Euro

Bei der Kombination von Pflegegeld oder Pflegesachleistungen mit Tages- oder Nachtpflege können insgesamt bis zu 150 Prozent der Leistungen in Anspruch genommen werden. Das bedeutet:  Sie dürfen die Tages- oder Nachtpflege zu 100 Prozent und zusätzlich noch bis zu 50 Prozent des Pflegegeldes oder der Pflegesachleistung in Anspruch nehmen (weitere Beispiele in Tabelle 6). Die Anspruchsgrenze für eine einzelne Leistung liegt jedoch bei  100 Prozent. 

Sachleistung für Tages- und Nachtpflege Pflegegeld oder Pflegesachleistung
10 Prozent  100 Prozent
20 Prozent 100 Prozent
30 Prozent 100 Prozent
40 Prozent 100 Prozent
50 Prozent 100 Prozent
60 Prozent 90 Prozent
70 Prozent 80 Prozent
80 Prozent 70 Prozent
90 Prozent 60 Prozent
100 Prozent 50 Prozent

Verhinderungspflege mit Pflegestufe

Die Verhinderungspflege, auch Ersatzpflege genannt, bietet die Möglichkeit, dass die Pflege sichergestellt wird, auch wenn der pflegende Angehörige verhindert ist. Der Grund der Verhinderung ist hierbei nicht relevant. Typische Gründe sind Urlaub, Erholung, Kur oder Krankheit des pflegenden Angehörigen. Die Inanspruchnahme der Verhinderungspflege ist eine gute Möglichkeit für die Pflegeperson, sich eine Auszeit zu gönnen. Die Höhe der Leistung beträgt 1.612 Euro im Jahr. Mit diesem Geld können Sie dann eine Pflegekraft bezahlen, die sich in Ihrer Abwesenheit (bis zu sechs Wochen im Jahr) um den Pflegebedürftigen kümmert. Es empfiehlt sich, die Verhinderungspflege stundenweise zu beantragen, da sonst für diese Zeit das Pflegegeld gekürzt wird. Voraussetzung für Verhinderungspflege ist, dass die Pflegestufe seit einem halben Jahr besteht.

Aber nicht nur die Pflege durch eine professionelle Pflegekraft, sondern auch die Pflege durch nahe Angehörige wird finanziell entschädigt.

Pflegestufe Ohne eingeschränkte Alltagskompetenz Mit eingeschränkter Alltagskompetenz
Pflegestufe 0 0 Euro  184,50 Euro
Pflegestufe 1 - erheblich Pflegebedürftige 366 Euro 474 Euro
Pflegestufe 2 - Schwerpflegebedürftige 687 Euro 817,50 Euro
Pflegestufe 3 - Schwerstpflegedürftige 1.092 Euro 1.092 Euro

Auf Nachweis können nahen Angehörigen notwendige Aufwendungen auch bis zu einem Gesamtleistungsbetrag von 1.612 Euro pro Kalenderjahr erstattet werden.

 

Tipp: Während der Verhinderungspflege werden 50 Prozent des Pflegegelds bis zu max. vier Wochen im Jahr weitergezahlt. Lassen Sie sich auch in diesem Punkt von einem Pflegeberater informieren, sodass Sie das Optimum herausholen können.


Kurzzeitpflege

Wie die Verhinderungspflege kann auch die Kurzzeitpflege in Anspruch genommen werden, um für maximal 28 Tage im Jahr und insgesamt max. 1.612 Euro die Unterbringung des Pflegebedürftigen in einer anerkannten Kurzzeitpflegeeinrichtung zu ermöglichen. Viele stationäre Einrichtungen verfügen über spezielle Kurzzeitpflegeangebote. Auch hier sollen Engpässe in der Versorgung überbrückt werden.

Tipp: Auch während der Kurzzeitpflege wird 50 Prozent des Pflegegelds bis zu max. vier Wochen im Jahr weitergezahlt. Verhinderungs- und Kurzzeitpflege können beide in Anspruch genommen werden. Lassen Sie sich von einem Pflegeberater beraten, sodass Sie keine Leistungsansprüche verpassen.  


Betreuungsleistungen bei Pflegestufe

Abhängig vom Ausmaß der dauerhaften und regelmäßigen Schädigungen oder Fähigkeitsstörungen werden entweder bis zu 1.248 Euro (Grundbetrag) oder bis zu 2.496 Euro (erhöhter Betrag) je Kalenderjahr gewährt: 

Pflegestufe Ohne eingeschränkte Alltagskompetenz Mit eingeschränkter Alltagskompetenz
Pflegestufe 0 1.248 Euro 1.248 Euro / 2.496 Euro
Pflegestufe 1 - erheblich Pflegebedürftige 1.248 Euro 1.248 Euro / 2.496 Euro
Pflegestufe 2 - Schwerpflegebedürftige 1.248 Euro 1.248 Euro / 2.496 Euro
Pflegestufe 3 - Schwerstpflegedürftige 1.248 Euro 1.248 Euro / 2.496 Euro