Hausnotruf

Ein Hausnotrufsystem ist eine nützliche und empfehlenswerte Anschaffung. Warum? Mit einem Hausnotruf kann jederzeit – unabhängig ob tagsüber oder in der Nacht – ein Notruf abgesetzt werden. Daher ist ein solches System nicht nur für Pflegebedürftige sinnvoll, sondern auch für rüstige Rentner. Wir empfehlen frühzeitig über die Inanspruchnahme eines derartigen Angebots nachzudenken, da der Einsatz sowohl dem Pflegebedürftigen als auch Angehörigen ein großes Gefühl von Sicherheit verschafft. 


Hausnotruf im Pflegefall

Die vom Gerät auf Knopfdruck angerufene 24 Stunden erreichbare Hotline ist über die Situation des Bedürftigen informiert, deshalb sollten dort z.B. Informationen zur Medikation, Vorerkrankungen und Rufnummern von Verwandten oder Freunden hinterlegt sein.

Hausnotruf Kosten

Grundleistungen für Selbstzahler kosten monatlich zwischen 15 bis 30 Euro, hinzu kommt in der Regel eine einmalige Anschlussgebühr. Der Hausnotruf ist ein anerkanntes Pflegehilfsmittel, daher übernimmt die Pflegekassen diese Kosten ganz oder teilweise. Wir wissen welcher Hausnotrufanbieter von Ihrer Pflegekasse anerkannt wird - Sie ersparen sich also eine lästige Rückfrage.

Jetzt kostenlos Hausnotruf-Anbieter vergleichen

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.


PflegeVertrauen: Da der Hausnotruf als eine haushaltsnahe Dienstleistung gilt (Urteil Bundesfinanzhof Az. VI R 18/14), können die Kosten von der Steuer abgesetzt werden, was steuermindernd wirkt.


Hausnotruf Systeme

Es gibt verschiedene Anbieter für Hausnotrufsysteme. Zwei möchten wir Ihnen im Folgenden gerne näher vorstellen:

Johanniter Hausnotruf

DRK Hausnotruf

Malteser Hausnotruf


Die Basis-Version vom Hausnotruf der drei Anbieter unterschiedet sich preislich kaum: neben der Anschlussgebühr von 10,49€ fallen monatliche Kosten in Höhe von 18,36€ an. Darüber hinaus gibt es umfangreichere Pakete, die zum Beispiel Schlüsselhinterlegung, Rauchwarnmelder etc. beinhalten, aber auch entsprechend teurer sind.


Erfolgreich Pflegegrad beantragen 

 

In unserem kompakten Ratgeber zeigen wir Schritt für Schritt auf, wie Sie auch ohne professionelle Unterstützung erfolgreich den Pflegegrad beantragen. Darüber hinaus machen wir Sie auf Ihre Leistungsansprüche aufmerksam, die für Ratsuchende am Anfang sonst schwer zu überblicken sind. Das Gute: Alle Kosten, die für die Inanspruchnahme der Leistungen entstehen, werden von der Pflegekasse getragen. Mitunter handelt es sich um einige hundert Euro im Monat, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.