Betreutes Wohnen

Unter betreutem Wohnen versteht man verschiedene Formen des Wohnens, in denen Menschen mit Unterstützungs- und Hilfebedarf zusammen wohnen. Hier kombiniert man die Vorteile des eigenen Haushaltes mit den professionellen Dienstleistungen eines Pflegeanbieters!


Welche Formen gibt es?
Es gibt viele verschiedene Wohnformen, die unter den Begriff des betreuten Wohnens fallen können. Sie unterscheiden sich stark in Ihren Konzepten. Auch sind sie jeweils auf ganz unterschiedliche Umfänge von Hilfebedarf ausgelegt.


So gibt es ähnlich den Seniorenwohngemeinschaften  die Möglichkeit, in einer eigenen Wohnung zu leben und bei Bedarf Hilfeleistungen dazu zu buchen. Dies ist besonders für aktive Menschen interessant, die Lust haben in Gesellschaft zu leben. Diese Form ist die mit dem geringsten Hilfebedarf.  Sie kombiniert dann Unabhängigkeit und Selbstbestimmung mit altersgerechtem Wohnen und Sicherheit.


Es gibt aber auch Formen mit maximaler Unterstützung – bis hin zur 24-Stunden Betreuung. Zwischen diesen beiden Formen liegen die verschiedenen Angebote des betreuten Wohnens. Je nach individuellem Bedarf und Wunsch kann der Bewohner aus einem ganzen Katalog an möglichen Leistungen auswählen.


Diese können beispielsweise Pflegeleistungen durch Pflegekräfte sein. Aber auch Serviceleistungen wie Hausmeister- und Gartenservice oder Fahrdienste, Hilfe bei der Organisation und Ausführung von Freizeitaktivitäten, Gemeinschaftsräume, Notrufanlagen, Reinigungsservice, Verpflegung –  die Auswahl ist hierbei enorm.  Sie ermöglicht es auch, soviel Hilfe wie nötig anzubieten und dabei eine größtmögliche Selbstständigkeit und Selbstbestimmung sicherzustellen. Dies ist die Stärke des betreuten Wohnens.


Wer leistet die Hilfe?
Meist sind die Wohnanlagen für das betreute Wohnen organisatorisch und räumlich an einen professionellen Pflegedienstleister angegliedert. So findet man sie häufig in der Nähe eines Altenheimes oder eines ambulanten Pflegedienstes. Diese sind meist auch die Betreiber. Da die Wohnungen im Regelfall gelöst von der restlichen Anlage sind, ist keine Heimatmosphäre zu erwarten.

Worauf muss man achten? 

-    Auch wenn der Name „betreutes Wohnen“ anderes vermuten lässt, hat diese Wohnform nichts mit der rechtlichen 

      Betreuung  zu tun.
-    Lassen Sie sich das Konzept genau erklären und suchen Sie sich ein passendes Angebot aus.
-    Klären Sie sich den gewünschten Unterstützungsbedarf  vorher ab, da davon in hohem Maße die Kosten abhängen

     werden.
-    Betreutes Wohnen kann als Alternative zum direkten Einzug in ein Pflegeheim genutzt werden. Das bietet sich an,

     wenn das Wohnen zuhause nicht mehr möglich und ein Pflegeheim noch nicht nötig ist. 
-    Interessant kann auch das Poolen von Leistungen  sein, um so Geld zu sparen.

 

Neben der Wohnform des betreuten Wohnens gibt es noch Wohngemeinschaften und Mehrgenerationenhäuser.


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