Umrechnung Pflegestufe Pflegegrad

Um Leistungen der Pflegeversicherung zu bekommen, muss man in eine Pflegestufe eingestuft sein. Somit drückt sich der Grad der Pflegebedürftigkeit zurzeit in Pflegestufen nach § 15 SGB XI aus. Bis zur Einführung des Pflegegrads unterteilt man in folgende Pflegestufen: 

  • sog. Pflegestufe 0: eingeschränkte Alltagskompetenz
  • Pflegestufe 1: erhebliche Pflegebedürftigkeit
  • Pflegstufe 2: Schwerpflegebedürftigkeit
  • Pflegestufe 3: Schwerstpflegebedürftigkeit
  • Pflegestufe 3+: Härtefall

Nach dem Antrag auf Pflegestufe prüft der Medizinische Dienst der Krankenkassen in einer Begutachtung den Pflegebedürftigen auf den von ihm benötigten Hilfebedarf in den Bereichen Ernährung, Körperpflege, Mobilität und Hauswirtschaft. 

Zugrunde gelegt wird immer der Hilfebedarf in Minuten, den ein Angehöriger oder eine sonstige nicht als Pflegekraft ausgebildete Person braucht. Die Summe der in der Woche angefallenen Minuten an Hilfebedarf wird auf den durchschnittlichen Tageswert heruntergerechnet. Bevor Sie die Pflegestufe beantragen, sollten Sie unbedingt das Angebot der Pflegeberatung in Anspruch nehmen. Hier erfahren Sie u.a. mehr über die Pflegestufe bei Demenz.


Weil Pflegebedürftige, die bereits in eine Pflegestufe eingestuft worden sind, zukünftig nicht schlechter gestellt werden als heute, werden sie anhand ihrer Pflegestufe in die Pflegegrade - Pflegegrad 1, Pflegegrad 2, Pflegegrad 3, Pflegegrad 4 oder Pflegegrad 5 - eingestuft.

 

Nachfolgend zeigen wir Ihnen, in welchen Pflegegrad die heutigen Pflegestufen aufgehen:

 

Pflegestufe Pflegegrad
Pflegestufe 0 Pflegegrad 1
Pflegestufe 1 Pflegegrad 2
Pflegestufe 1 + eingeschränkte Alltagskommpetenz Pflegegrad 3
Pflegestufe 2 Pflegegrad 3
Pflegestufe 2 + eingeschränkte Alltagskommpetenz Pflegegrad 4
Pflegestufe 3 Pflegegrad 4
Pflegestufe 3 + eingeschränkte Alltagskommpetenz Pflegegrad 5
Härtefall Pflegegrad 5

 

Die Politik kommt damit der Aufforderung nach, neben den bisherigen Bewertungskriterien auch weitere Faktoren in die Bemessung der Pflegebedürftigkeit einfließen zu lassen.

 

Wenn Ihr pflegebedürftiger Angehöriger bisher noch keiner Pflegestufe angehört, zögern Sie nicht und stellen Sie einen Antrag auf Pflegegrad. Gerne unterstützen wir Sie bei der Beantragung. Wir arbeiten deutschlandweit mit über 250 ausgebildeten und zertifizierten Pflegeberatern zusammen.


So vermeiden Sie Fehler bei der Beantragung

 

In unserem kompakten Ratgeber zeigen wir Schritt für Schritt auf, wie Sie auch ohne professionelle Unterstützung erfolgreich die Pflegestufe beantragen. Darüber hinaus machen wir Sie auf Ihre Leistungsansprüche aufmerksam, die für Ratsuchende am Anfang sonst schwer zu überblicken sind. Das Gute: Alle Kosten, die für die Inanspruchnahme der Leistungen entstehen, werden von der Pflegekasse getragen. Mitunter handelt es sich um einige hundert Euro im Monat, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.  



Kostenlose Pflegehilfsmittel

Sobald der Pflegegrad anerkannt ist, der der Pflegebedürftige Anspruch auf kostenlose und zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel im Wert von bis zu 40 Euro monatlich. Wir kümmern uns um den Versand. 


Beihilfe

Die Abrechnung von Pflegeleistungen kann bei Beihilfeberechtigten kompliziert werden. Wir unterstützen Sie kostengünstig, dass Sie möglichst viel erstattet bekommen. 


Treppenlifte vergleichen

Es gibt zahlreiche Treppenlifte und Treppenliftanbieter. Doch welcher ist für Sie genau der richtige? Finden Sie es jetzt kostenlos heraus und erhalten Sie erste Angebote. 


Hausnotruf

Pflegebedürftige möchten möglichst lange selbständig in ihren eigenen Wänden leben. Damit Sie im Ernstfall aber schnell Unterstützung erhalten, gibt es den Hausnotruf.