Pflegezusatzversicherung

Jeder 2. Deutsche wird pflegebedürftig. Es bleibt immer ein Eigenanteil offen, den Sie frühzeitig absichern sollten. Wenn Sie eines Tages dann in einer vollstationären Einrichtung versorgt werden, zahlen Sie monatlich ein im Heimvertrag festgeschriebenes Entgelt. Die Summe der Heimkosten setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen:

  1. die von den Bundesländern festgesetzten Pflegesätze
  2. die von den Trägern/Betreibern des Heims festgesetzten Investitions- und Hotelkosten.

Die Pflegeversicherung zahlt - unabhängig von der Höhe der Kosten - einen je Pflegegrad festgelegten Betrag und ist somit keine Vollkaskoversicherung. Zu den Pflegesachleistungen, die direkt mit der Pflegekasse abgerechnet werden, zählen die pflegerischen Leistungen und Maßnahmen der med. Behandlungspflege. Pflegebedürftige, die von einem ambulanten Anbieter versorgt werden, leisten ebenfalls einen Eigenanteil. Anmerkung: Wir werden nicht von der AXA unterstützt.



Beispiel

Ein Pflegebedürftiger - anerkannt in Pflegegrad 3 - wird stationär versorgt. Als Pflegesachleistung stehen ihm 1.262€ zu. Der Tagessatz, der durchschnittlich von Heimen für Pflegebedürftige in Pflegegrad 3 angesetzt werden, sind ca. 85€.

 

Heimkosten: 30,41 x 85€ = 2585,70€

Pflegesachleistung: 1.262€

Eigenanteil: 1.323,70€

Das ergibt eine Finanzierungslücke von ca. 43,40€ pro Tag, die es abzusichern gilt. 

Mit der Umstellung von Pflegestufe auf Pflegegrad unterbleibt die Anhebung des Eigenanteils mit der Höhenstufung. Dass heißt, dass der Eigenanteil der Betroffenen bzw. ihrer Angehörigen in jedem der fünf Pflegegrade in Zukunft gleich hoch ist. Lediglich der sog. einrichtungseinheitliche Eigenanteil unterscheidet sich zwischen Einrichtungen. Sofern der Pflegebedürftige in einer Einrichtung bei Höherstufung der Pflegegrade bleibt, verändert sich der Eigenanteil nicht, da er für alle Bewohner der Einrichtung - unabhängig des Pflegegrads - identisch ist.

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Erfolgreich Pflegegrad beantragen 

 

In unserem kompakten Ratgeber zeigen wir Schritt für Schritt auf, wie Sie auch ohne professionelle Unterstützung erfolgreich den Pflegegrad beantragen. Darüber hinaus machen wir Sie auf Ihre Leistungsansprüche aufmerksam, die für Ratsuchende am Anfang sonst schwer zu überblicken sind. Das Gute: Alle Kosten, die für die Inanspruchnahme der Leistungen entstehen, werden von der Pflegekasse getragen. Mitunter handelt es sich um einige hundert Euro im Monat, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.