Sachsen

Im Osten von Deutschland liegt der Freistaat Sachsen, in dem mehr als 4 Mio. Einwohner leben. Dresden, unter anderem bekannt für Zwinger, und Semperoper, ist die Landeshauptstadt. Die größten Stadt sind Leipzig, Dresden und Chemnitz. Mit der Kreisreform aus dem Jahr 2008 wurde in Sachsen zehn Landkreise unterteilt: Bautzen, Erzgebirgskreis, Görlitz, Leipzig, Meißen, Mittelsachsen, Nordsachsen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Vogtlandkreis und Zwickau. Wie im gesamtdeutschen Bundestrend steigt auch in Sachsen die Anzahl der über 65-Jährigen an. Waren es 1990 nur 0,75 Mio., so sind es keine zwanzig Jahre später schon mehr als 1 Mio. - Tendenz weiter steigend. Auch der relative Anteil - was die Situation hinsichtlich der Versorgung Pflegebedürftiger verschlimmert - steigt, da die Einwohnerzahl in Sachsen rückläufig ist.


Pflege in Sachsen

Experten gehen davon aus, dass sich die Anzahl pflegebedürftiger Menschen in Sachsen von 0,16 Mio. in 2015 auf 0,2 Mio. in 2040 erhöhen wird. Mehr als zwei Drittel der pflegebedürftigen Personen wurden im Jahr 2013 zu Hause versorgt, insgesamt jeder vierte ausschließlich von seinen Angehörigen.

Innerhalb von zwei Jahren - von 2013 bis 2015 - ist die Pflegequote in Sachsen um 10 Prozent deutlich angestiegen. Kamen 2013 nur 370 Pflegebedürftige auf 10.000 Einwohner, so waren es 2015 schon fast 410. Aus der bereits beschriebenen Verschiebung zu einem immer größer werdenden Anteil der Gruppe Ü65 wird die Pflegequote in Sachsen weiter schnell steigen.

Insgesamt belief sich 2013 die Pflegequote bei den 75 bis 85 Jährigen auf fast 13 Prozent, bei den 85-90 Jährigen auf 37% und bei den Ü90 Jährigen auf 65,4 Prozent. Die Pflegequote beschreibt den Anteil der Pflegebedürftigen an der Bevölkerung bzw. der jeweiligen Bevölkerungsgruppe.


Pflegeberatung in Sachsen

Innerhalb von zwei Jahren nahm der Anteil der ausschließlich zu Hause versorgten Pflegebedürftigen um mehr als 10 Prozent zu. Somit kommt auch zukünftig der Unterstützung pflegender Angehöriger große Bedeutung zu. Um die betroffenen Familien bestmöglich unterstützen zu können, bedarf es einer guten Pflegeberatung. Deshalb arbeiten wir in den zehn Landkreisen und drei kreisfreien Städten mit unabhängigen Pflegeberatern zusammen, die sich um Ihre Belange kümmern.

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